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Rickbert "Ricky" Rexkowski


Wie sagt man so schön? Jeder Zirkus braucht seinen Clown. Und unser heißt Ricky. Er ist die Gagmaschine in unserer Geschichte; er sorgt für die Pace. Rickys Charakter ist ein Kaleidoskop des schlechten Geschmacks. Er kümmert sich einen Echsendreck um politisch korrektes Verhalten. Im Gegenteil: Er genießt es, gegen diese allgemein anerkannten Regeln zu verstoßen. Überhaupt ist korrektes Verhalten für ihn eher eine Zumutung denn ein Kompass für sein Leben. Aber trotzdem schafft er es dann doch im letzten Moment immer wieder, dass er einem leid tut. Und dann trägt er noch ein bemerkenswertes Talent in sich: Immer wieder drängelt er sich rotzfrech vor und baut mit seinen Tölpeleien den größten Mist. Aber letztlich sind es dann genau diese Patzer, die wie durch einen absurden Zufall die Geschichten gut ausgehen lassen. Irgendwie mag man ihn nicht, aber letztlich freut man sich doch immer wieder auf den nächsten Klops, den er uns präsentiert. Wer sich in der Geschichte der Sitcoms gut auskennt, wird in ihm eine gewisse Ähnlichkeit zu George Costanza, Arthur Spooner oder Evelyn Harper erkennen: Um nichts in der Welt möchte man diese Menschen um sich herum haben. Aber trotzdem freut man sich bei jedem Auftritt, welchen durchgeknallten Blödsinn sie nun wieder für uns bereithalten.

Seine schlechte Eigenschaften

Junge, Junge, wo soll man da anfangen: Rickys schlechte Eigenschaften gleichen einem Füllhorn der Rüpeleien. Frauen bezeichnet er als Schnecken, und zeigt jemand eine Schwäche, verspottet er ihn gnadenlos. Als ein neuer Schüler in die Klasse kommt, der zum einen außergewöhnlich aussieht und zum anderen auch ungewöhnlich spricht, wird Ricky natürlich zum gnadenlosen Mobber – das ist fast schon logisch. Ricky ist ein T-Rex, und deswegen bezeichnet er sich gern als „König der Saurier“. Das wirkt natürlich lächerlich, zumal er noch nicht über das imposante Gebiss seiner Eltern verfügt. T-Rex-Zähne wachsen nämlich sehr, sehr langsam, und deswegen verfügt er auch nur über eine Hand voll kleiner Stummelzähnchen. Immer, wenn Ricky sich aufregt, lispelt er. Und dann sprüht ihm der Sabber aus dem Mund. Nun ja, und dann hätten wir da noch sein dominantestes Merkmal: Ricky leidet, ich glaube, das kann man per Ferndiagnose beschließen, unter dem Reizdarm-Syndrom. Jedes Mal, wenn sich er sich aufregt oder wenn er unter Stress steht (also mit schöner Regelmäßigkeit), muss er furzen. Das nennen wir auch so. Denn es sind keine Püpse, es sind Fürze. Sie dröhnen, und sie stinken so doll, dass Insekten tot von den Wänden fallen.

Seine Mimik

Rickys Mimik ist geprägt von Spott und Frechheit. Sein unkontrolliertes, durchgeknalltes Verhalten spiegelt sich auch in seinem Gesicht wider. Jede Regung bildet sich dort ab, und zwar ungeniert. Wenn Ricky lacht, übertreibt er, und wenn er wütend ist, so ist auch diese Emotion in seinem Gesicht deutlich abzulesen. Leid tut er uns, wenn er emotional wird … In den seltenen Momenten, wenn er über den Konflikt mit seinem Vater spricht und über die Tatsache, dass der ihm nicht immer gut tut … Dann möchten wir ihn in den Arm nehmen. Aber wie gesagt: es ist nur sehr selten der Fall, der Rest der Zeit möchte man ihn gern in den Hintern treten.

Rickys Urkonflikt

Ricky ist ein Einzelkind, somit sind seine einzigen echten Identifikationsfiguren seine Eltern. Die geben allerdings die denkbar schlechtesten Vorbilder ab. Dreh- und Angelpunkt ist sein Vater. Rotzkopf Rexkowski ist ein aggressiver, oberflächlicher Prolet. Konträr zu Platons berühmter Weisheit „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist es bei ihm so, dass er davon überzeugt ist, alles zu wissen, was er wissen muss. Und was er nicht weiß, muss er auch nicht wissen. Ricky ist immer wieder hin- und hergerissen. Zum einen geht ihm allmählich auf, dass ihn das Verhalten, das er sich bei seinem Vater abgeschaut, nicht weiter bringt. Zum anderen ist er aber nun mal sein erstes und bislang einziges Vorbild. Die Konflikte werden mit zunehmendem Alter größer, das merkt man. Und in einigen wenigen schwachen Momenten gibt Ricky zu, dass er zwar das Verhalten seines Vaters oft ekopiert, damit aber offenbar nicht wirklich glücklich ist. Tja, Ricky: du bist sicher nicht der Erste, der einen solchen Vater-Sohn-Konflikt zu bewältigen hat. Viel Spaß dabei!

Seine Talente

Wie bereits erwähnt, ist Rickys zentrales bzw. für unsere Geschichten wichtigstes Talent, durch sinn- und gedankenlose Tölpel mal dafür zu sorgen, dass sich die Geschichte trotzdem zum guten entwickelt bzw. sogar auflöst.

Ferner ist Ricky ein Tyrannosaurus Rex und somit ein Fleisch Wasser, also ein Raubtier. Er ist folglich mit besonders scharfen Sinnen ausgestattet. Eine besondere Bedeutung bekommt bei ihm der Geruchssinn. Auch, wenn er durch seine eigenen Blähungen oft herausgefordert wird, kann er doch in entscheidenden Momenten ungeahnte Qualitäten entwickeln und Spuren finden, die sonst niemand gefunden hätte.

Und zum dritten hat Ricky das Schwanzspitzenschießen erfunden und es in dieser Disziplin zu erstaunlicher Expertise gebracht. Mittlerweile kann er beispielsweise mit einem Kieselstein, den er mit seiner Schwanzspitze gezielt schießen kann, auf 30 m eine Kerze ausschließen.

Seine Macken

Ricky kann kein Blut sehen. Das ist natürlich für alle anderen Beteiligten ein Heidenspaß! Ein T-Rex, der kein Blut sehen kann … Dummerweise hält sich Ricky auch noch für einen erstklassigen Jäger. Wenn er im Wald unterwegs ist, versucht er permanent, Kaninchen zu jagen. Dass er, wenn er sie jemals fangen würde, mit ihnen nichts anfangen könnte – der Gedanke bringt ihn auch nicht weiter. Immer, wenn er auch nur einen Tropfen Blut sieht, wechselt seine Gesichtsfarbe von zartbitterbraun zu wüstensandbeige, und in schöner Regelmäßigkeit wird er ohnmächtig. Gern auch mal mit seinen Vater zusammen, mit dem er sich diese Eigenschaft teilt. So wie auch diese hier: Beide Rexkowski-Herren haben panische Angst vor allem, was da kreucht und fleucht. Spinnen, Motten, Käfer, Ameisen … Alles, was mehr als vier Beine hat, sorgt dafür, dass die beiden „Könige der Saurier“ die Contenance verlieren und panisch davonlaufen. !




enge Bezugspersonen

Spinosa, die Tochter von Bankdirektor Vielhaber

Familienmitglieder

Mutter Rabiata Rexkowski, Vater Rotzkopf Rexkowski, Tante Roberta von Weidenstedt, Onkel Hyazinthus von Weidenstedt

Tätigkeit

Schüler des Echsnasiums

Charakter

ungehobelter Klotz, Grenzüberschreiter, Dauerfurzer

Sprache

Interessen/ Fähigkeiten

er kann oftmals unbewusst durch sein Verhalten, seine Fürze oder seine Tolpatschigkeit die Situation bereinigen.

Gattung

Fleischfresser

erster Auftritt

Buch 1

Entwicklungs-potenzial

Ricky stößt durch sein rüpelhaftes Verhalten immer wieder an seine Grenzen. Er kann auch mal "der Gute" sein. Er merkt, dass sein Vater oft als Vorbild nicht die beste Rolle bekleidet. Auch durch den Einfluss von Rickys Tante kommt er des Öfteren mal ans Nachdenken.

was man sonst noch wissen muss



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